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I: Baumwipfelpfad im Harz

Der 22. September 2016 war ein denkwürdiger Tag: Kalendarischer Herbstanfang 2016, außerdem „Zu-Fuß-zur-Schule-Tag“ als Appell an die fußlahme Schülerschaft und der Tag unseres Betriebsausflugs in den Harz. Ziel war in diesem Jahr der Baumwipfelpfad in Bad Harzburg und eine kleine Tour durch unser schönes MittelgAusflug Baumwipfelpfad-1ebirge.

Um 8:45 Uhr startete unsere bekannte Reisegruppe mit Andreas und seiner Mutter Hildegard Törber sowie Hans-Jürgen und Helga Bosselmann mit Andreas‘ neuem Fahrzeug OPEL VIVARO BI TURBO, das allerdings das alte Kennzeichen DAN – T 339 behalten hat. Über Salzwedel erreichten wir bei bestem Wetter bald den Bereich Wolfsburg und damit die Autobahn und machten nach zwei Stunden und ca. 150 km die übliche Frühstückspause unterwegs, dieses Mal auf dem Parkplatz Werla- an der A 395 im hügeligen Harzvorland.

Hildegard hatte wieder das herzhafte Brötchen- frühstück mit Lachs-, Käse-, Schinken- und Mettwurstbelag sowie gekochten Eiern vorbereitet und wir ließen es vortrefflich munden. Der verbleibende Weg  war nur noch kurz und so erreichten wir nach insgesamt 170 km gegen 12:00 Uhr den Baumwipfelpfad. Es gab eine Warteschlange an der Kasse, aber wir kamen nach kurzer Zeit an die erforderlichen Tickets zum Seniorenpreis von 7,50 € abzüglich 15 % Saisonnachlass.

Ausflug Baumwipfelpfad-2Dann erfolgte der steile Aufstieg zum Einlass in Niedersachsens einzigen Baumwipfelpfad, der vom Kurpark zum Burgberg führt. Der Zuweg wie auch der gesamte Pfad ist barrierefrei und war auch für Andreas mühelos zu befahren – mit einer Ausnahme: Die Plattform in 26 m Höhe auf Glasboden in luftiger Höhe war nur über einige Stufen erreichbar.

Wir waren hellauf begeistert von diesem Spaziergang in luftiger Höhe, der etwa 1.000 m lang ist und herrliche Ausblicke in den Nationalpark Harz ermöglicht. Viele Erlebnisstationen mit diversen Fragen zum Thema Wald und seinen Bewohnern kann man absolvieren, man kann aber auch einfach nur gemütlich gehen und  den Weitblick genießen. Wir haben uns gerne etwa 1 ½ Stunden auf dem Pfad bewegt.

Anschließend ging es in die Stadt, wo ein Bummel durch die Geschäftsstraße des ruhigen Kurorts Bad Harzburg viele Einblicke gewährte und natürlich gönnten wir uns im „Kaffeehaus“ auch eine ausgiebige Kaffeepause mit Kuchenstärkung. Nun stand eine kleine Rundfahrt auf dem Programm: nach Süden in Richtung Braunlage bis zum Torfhaus, dort nach Westen bis Altenau und dann wieder nordwärts in Richtung Bad Harzburg bzw. Heimat.

Gleich hinter Bad Harzburg  sahen wir den Wasserfall von Radau (leider aktuell nur ein Rinnsal), einen mächtigen Steinbruch und immer wieder imposante baumbestandene Höhen. Auch die Okertalsperre präsentierte sich nicht als das große Wasserreservoir, denn wegen der langen Trockenheit des Sommers war sie nur spärlich gefüllt. Die grandiose Harzlandschaft wich dann schnell der nüchternen Autobahn, allerdings gab es auch hier herrliche Blicke in die Weite der Landschaft.

Gegen 20:00 Uhr erreichten wir Gartow, freuten uns beim Tanken, dass Andreas‘ Auto für 390 km nur gerade 26 l Diesel verbraucht hatte, und ließen den Abend im „Hahnenberger“ mit einem Schnitzelessen ausklingen.

(H.-J. Bosselmann)