Änderungen auf dem Schulsportplatz:

Energetische Sanierung der Heizung und Duschen

Vor nunmehr fast zwei Jahren hat die SV Gartow über die Samtgemeinde Gartow den Sportplatz Am Helk offiziell vom Landkreis übernommen. Schon im Vorhinein war dem Vorstand der energetische Zustand des Gebäudes auf dem Sportplatz klar: Heizung und Warmwasser konnten nur mit Strom betrieben werden, und eine Wassermengenbegrenzung beim Duschen war auch nicht vorhanden. Mit anderen Worten: Das Gebäude entsprach dem technischen Stand seiner Herstellung, nämlich 1981.
 
Nach der Übernahme machten wir uns im Vorstand mit Hilfe der Firma Stüben Gedanken über eine mögliche Erweiterung und eine energetische Aufwertung des Gebäudes. Die Erweiterung wurde jedoch von der Samtgemeinde abgelehnt, so dass wir uns dann auf Heizung und Warmwasser konzentrierten.
 
2010-SportplatzDie Grundidee war recht einfach: Weg vom Strom, dafür eine Alternative suchen und vor allem die Sonne nutzen. Wir ließen uns von diversen Firmen beraten, holten Kostenvoranschläge ein und wählten dann das konzeptionell günstigste Angebot aus. Wie man an dem Gebäude im Frühjahr noch sehen konnte – vielleicht auch jetzt noch sehen kann - hat Firma W. Fintelmann aus Brünkendorf den Zuschlag für die Umrüstung der Heizungs- und Warmwasseranlage erhalten, während die Duschen z.T. in Eigenleistung und mit Unterstützung eines Lüchower Installationsbetriebes umgerüstet wurden.
 
HeizungZuerst wurden die Heizungen und der Warmwasserspeicher vom Stromnetz getrennt und im Sommer wurde ein Erdgasanschluss gelegt. Anfang Oktober wurden die Duschen der Umkleideräume mit so genannten „Selbstschluss-armaturen“ versehen, um einen unnötigen Wasserverbrauch zu beenden.
 
Durch Lieferschwierigkeiten konnte dann die Hauptarbeit, nämlich Installation der Solarkollektoren und der Pufferspeicher, erst im November beginnen. Aber kurz vor dem Jahreswechsel war alles montiert, justiert und eingerichtet, und am 15. Januar 2010 wurde die Anlage offiziell der SV Gartow übergeben.
 
Der EJZ konnten alle Mitglieder, die nicht an der Jahreshauptversammlung teilgenommen hatten, entnehmen, dass wir viel Geld für diese Umbaumaßnahme ausgegeben haben. Aber seit Jahren haben wir eine Rücklage aufgebaut, die uns nun zugute kam.
GeräteschuppenAußerdem gibt es vom Landessportbund und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beträchtliche Zuschüsse (5.800 € bzw. ca. 2.000 €), so dass wir immer noch ein beruhigendes Finanzpolster haben. Zudem konnten wir zum 01. Juli die Beiträge senken, denn dank des Einsatzes des Vorsitzenden des KreisSportBundes, H.-J. Bosselmann, wurde die Hallennutzungsgebühr abgeschafft.
 
Inzwischen wurde auch ein Abstellraum in der Größe eines Doppelcarports erstellt, so dass Gerätschaften (z.B. der Hundesportabteilung oder der Faustballer) dort ihren Platz finden.
 
(Klaus-Martin Brandmeyer)